Weltbilder bilden Welten

Von Don Quijote bis Pippi Langstrumpf

erschienen 2007 im Verlag Edition Zaunreiter

Die Welt ist, wofür du sie hältst

Etwas abgewandelt, damit Sie nicht glauben, dass dieses Modell/Prinzip nur Sie betrifft. Es betrifft natürlich mich, wie auch jeden anderen Menschen, im gleichen Ausmaß:

Meine Welt ist, wofür ich sie halte
deine Welt ist, wofür du sie hältst
ihre Welt ist, wofür sie sie hält
seine Welt ist, wofür er sie hält.

Danach geht’s aber in etwas abgewandelter Form weiter, bzw. in einer, dem bisher Geschriebenen angepassten Weise:

Unsere Welt ist die Summe dessen,
wofür jede/r Einzelne von uns sie hält.
Eure Welt ist die Summe dessen,
wofür jede/r Einzelne von euch sie hält.
Ihre Welt ist die Summe dessen,
wofür jede/r Einzelne von ihnen sie hält.

Meine dem entsprechende Überzeugung: Jeder Mensch hat sein ureigenstes aktuelles Bild der Welt. Und jeder Mensch kann nur mit diesem seinen WeltBild auf die Welt an sich und auf andere Menschen blicken.

Anders gesagt: Jeder Mensch schließt immer von sich auf Andere, kann auch gar nicht anders. Ich erinnere an den Klappentext:

Wenn ich etwas noch nie kennen gelernt habe
kann ich auch nicht nach empfinden
wie es sein könnte
wenn es anders wäre
als ich jetzt noch glaube, dass es sein muss.
© CTM 2006